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Die Basis unserer Arbeit

Das Integrierte Handlungskonzept

Der Landkreis Weilheim-Schongau beschloss im Jahr 2007 ein Regionalmanagement einzurichten. Damit wollte der Landkreis seine Entwicklung eigenverantwortlich in die Hand nehmen. Nach Erteilung des Zuwendungsbescheides im Oktober 2009, durch die Regierung von Oberbayern, nahm das Büro für Regionalmanagement - angegliedert an die Stabstelle Wirtschaftsförderung - zum 1. Januar 2010 die Arbeit auf. In dieser ersten Förderphase wurden bereits erste Vorhaben erfolgreich umgesetzt, andere befinden sich in der Umsetzungs- oder auch noch Konzeptionsphase.

Hinsichtlich der Bewältigung von Zukunftsaufgaben, wie dem Demographischen Wandel und dessen Auswirkungen, der Stärkung der Lebensqualität in den Kommunen oder der Fachkräftesicherung, besteht im Landkreis Weilheim-Schongau nach wie vor großer Handlungsbedarf, hier kann das Regionalmanagement einen wertvollen Beitrag leisten.
Dass die Fortführung des Regionalmanagements von den Akteuren stark befürwortet wird, wurde auf der Regionalkonferenz im Dezember 2011, bei der auch die Zukunft des Regionalentwicklungsprozesses thematisiert wurde, besonders zum Ausdruck gebracht. Im Anschluss daran fasste der Kreisausschuss den einstimmigen Beschluss, das Integrierte Handlungskonzept fortzuschreiben und eine zweijährige Anschlussförderung beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie zu beantragen. Regionalmanagerin Elisabeth Gutmann schrieb das bestehende Konzept fort, wodurch eine Anschlussförderung des Regionalmanagements für die Jahre 2013/2014 bewilligt wurde. Die Folgeförderung erleichtert die Verstetigung der im ersten Förderzeitraum angestoßenen Prozesse und Projekte deutlich.

Das Integrierte Handlungskonzept bildet die Grundlage der Arbeit des Regionalmanagements. Die Umsetzung des Konzeptes - also die Bearbeitung der Themenfelder und Projekte - wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert.

Das Handlungskonzept evaluiert in den ersten Kapiteln den Förderzeitraum 2010-2012, und leitet den Bedarf für die Weiterführung des Regionalmanagements ab. In den darauf folgenden Kapiteln werden die Handlungsanstäze für 2013-2014 definiert und ein konkreter Aktionsplan für 2013 erstellt.

Folgende Handlungsansätze ergaben sich aus der Überarbeitung der SWOT-Analyse, den Zielsetzungen und Strategien, des Integrierte Handlungskonzeptes 2010-2012 sowie einer anschließenden Profilschärfung:

  • Demographie und Zukunft im ländlichen Raum
  • Öffentlicher Verkehr, Mobilität und Erreichbarkeit
  • Bildung und Weiterbildung
  • Kultur - Landschaftserlebnis - naturverträglicher Tourismus
  • Wirtschaft und Vernetzung
  • Identität und Identifikation